„Was hattest du an?“ ist die Frage, die Vergewaltigungsopfern in jedem Kontext immer wieder gestellt wird. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Vorurteil abzubauen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
„Was hattest du an?“ ist die Frage, die Vergewaltigungsopfern in jedem Kontext immer wieder gestellt wird: Von Kasernen über Gerichtssäle bis hin zu den Medien wird immer wieder auf einen angeblichen Zusammenhang zwischen der ausgeübten Gewalt und der Kleidung der Opfer hingewiesen.
Damit wird den vergewaltigten Frauen eine gewisse Verantwortung oder sogar Schuld zugeschrieben.
Das ist die sogenannte sekundäre Viktimisierung. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Vorurteil abzubauen und die Öffentlichkeit
zu sensibilisieren.
„Es ist nicht die Kleidung, die man trägt, die sexuelle Gewalt verursacht, sondern es ist eine Person, die den Schaden anrichtet“, sagte Brockman. „Die Fähigkeit, den Opfern Mitgefühl entgegenzubringen und ein größeres Bewusstsein in der Öffentlichkeit und in der Gesellschaft zu schaffen, ist die eigentliche Motivation für das Projekt.“
Die Ausstellung begann im November 2025 in der Stadtbibliothek Brixen und wanderte dann in alle Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal.
In Lajen kann sie bis 17. September 2026 in der Bibliothek sowie im Rathaus zu den jeweiligen Öffnungszeiten besichtigt werden.
Mit Genehmigung der Urheberinnen Jen Brockman und Mary A. Wyandt-Hiebert, University of Arkansas, präsentiert Libere Sinergie eine italienische Adaption, die eine lange Reise durch viele Städte undOrte begonnen hat.
Vielen Dank an Libere Sinergie für die kostenlose zur Verfügungstellung des gesamten Materials.